23.01. - Julian
Heute ging einer der letzten Tage in Indien zu Ende. Morgens um 9.00 haben wir uns an der Nasr-Mädchenschule getroffen. Wir wurden kurz begrüßt und konnten dann gleich mit der Gruppenarbeit beginnen. Danach haben wir einen der vielen Snacks in Indien zu uns genommen, um gestärkt unsere Präsentationen über das Leben in Deutschland zu halten. Der gesamte elfte Jahrgang der Schule wurde versammelt und da keine Fragen unbeantwortet bleiben sollten, haben sich die Deutschen und die Inder in drei Gruppen aufgeteilt und die Inder konnten den Deutschen Fragen stellen.
Da nicht so viele Fragen gestellt wurden, haben wir etwas über uns erzählt und auch Fragen an sie gestellt. Dazwischen gab es ein bisschen Gekiecher und sogar Fragen über Justin Bieber mussten wir über uns ergehen lassen.
Als die Fragerunde beendet war, haben wir uns einige Modelle über alternative Energien von der NASR-Schule angeguckt und wir haben eine von vielen Power-Point-Präsentationen über Häuser mit minimalen Energieverbrauch gesehen.
Danach haben wir als Aufgabe bekommen ein Plakat zu machen, das irgendwie zu unserer Projektarbeit passt. Als Materialien sollten wir Müll (Plastikflaschen, Zeitungen, Stoffreste...) nutzen, den wir zur Verfügung gestellt gekriegt haben. Bei der ganzen Bastelei fühlte ich mich ein bisschen in die Grundschule zurück versetzt.
Dann war es auch schon wieder Zeit zum Essen. Es gab Lunch und der Reis durfte natürlich auch nicht fehlen. Am Ende der Schule haben wir nochmal Zeit gehabt um in den Gruppen zum Thema Global Warming und alternative Energien zu arbeiten. Da wir als gesamte deutsche Gruppe uns auch kulturell zeigen müssen, haben wir noch Bruder Jakob und die Nationalhymne geübt.
Damit war die Schule beendet und ich bin ganz typisch indisch mit einer kleinen Auto-Rikscha (in Indien "Auto" genannt) nach Hause gefahren.
Zu Hause habe ich erstmal etwas gegessen und mich ein bisschen ausgeruht. Schließlich sind noch ein paar meiner Gruppenmitglieder zu meinem "Zuhause" gekommen und wir haben an unserem Thema "Hydro Power" gearbeitet. Am Abend habe ich natürlich noch gegessen und bin dann ins todmüde ins Bett gefallen.

